Fallschutz für Steigleitern · Hersteller seit 2004

Steigleiter mit Fallschutz – die richtige Lösung ab 3 m

Fallschutz für Steigleitern: Rückenschutz (< 10 m) oder Steigschutz (> 10 m) – wir beraten und liefern die normkonforme Lösung ab 3,00 m Fallhöhe.

Antwort in 24 h · Lieferzeit 15–25 Werktage · Export weltweit

DIN EN ISO 14122-4 DIN 18799-1/-3 DoC & Prüfbericht inklusive Nachrüstung möglich
Fertige Steigleiter-Segmente mit Rückenschutzbügeln, gestapelt im Werkslager
2004

Hersteller seit 2004

500+

Projekte weltweit

50+

Länder für Export

24 h

Angebot per E-Mail

Zwei Wege, ein Ziel: sicherer Aufstieg

Rückenschutz oder Steigschutz?

Viele Anbieter verkaufen entweder nur Leiterteile oder nur Fallschutzsysteme – aber niemand erklärt, wann was gilt. Wir konfigurieren Leiter und System aus einer Hand, abhängig von Steighöhe, Gefährdungsbeurteilung und Aufstiegsfrequenz.

Rückenschutz – unter 10 m

bis 10 m
  • Hinterer Rückenschutz-Holm oder Rückenkorb als passiver Rückhalt beim Aufstieg.
  • Ab einer Fallhöhe von rund 3 m Pflicht – geregelt nach DGUV 208-032.
  • Kostengünstiger Standard für Dachzugänge und Fassaden mit kurzen Absätzen.
  • Keine persönliche Schutzausrüstung nötig – beide Hände bleiben frei.
Zur Seite Mit Rückenschutz

Steigschutz – über 10 m

ab 10 m
  • Geführtes Fallschutzsystem: geschlossene Fallschutzschiene oder Seilsystem am Holm.
  • Oberhalb von 10 m genügt Rückenschutz allein nicht mehr – dann fordert die DGUV Information 208-032 eine Steigschutzeinrichtung.
  • Dauerhaft verbundene Steigschutzeinheit – sicherer Halt auch bei Störungen im Aufstieg.
  • Pflichtige Nutzung mit Auffanggurt und Verbinder, Schulung inklusive Anleitung.
Zur Seite Mit Steigschutz
unter 3 m

Keine Rückfallschutzhilfe zwingend erforderlich – Entscheidung im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung.

3–10 m

Rückenschutz (Holm oder Käfig) ist Standard – nach DGUV 208-032 ab ca. 3 m gefordert.

über 10 m

Geführte Steigschutzeinrichtung nach DGUV 208-032 – Fallschutzschiene oder Seilsystem.

Maßgeblich bleibt immer Ihre örtliche Gefährdungsbeurteilung. Details zu den Regeln: Normen & Wissen.

Doppelte Sicherheit

Steigleiter mit Fallschutz

Der steile Weg wird doppelt abgesichert: Rückenschutz trägt die Basis, das Fallschutzsystem sichert den langen Aufstieg. Zwei bewährte Konfigurationen – beide ab Werk geplant und gefertigt.

Steigleiter mit Rückenschutz im oberen Bereich an einer verkleideten Wand

Kombination: Rückenschutz + Fallschutzsystem

Rückenschutzbügel bis zum Ruhepodest, darüber Fallschutzschiene oder Seilsystem bis zum Ausstieg. Ideal bei mehrzügigen Leitern mit Wechsel des Sicherungskonzepts am Podest.

Passend dazu: Ruhepodest · Rückenschutzbügel

Mehrzügige Steigleitern mit Rückenschutz und Zwischenpodesten an einem Industriegebäude

Geschlossene Fallschutzschiene ab Werk

Durchgehende Schiene nach DIN EN 353-1 über die gesamte Höhe inklusive Ausstiegssicherung oben. Werkseitig vermessen, montiert und mit Prüfbericht abgenommen.

Mehr dazu: Steigleiter mit Fallschutzschiene · Mit Fallschutzschiene

Bestandsanlagen

Fallschutz nachrüsten – auch auf Leitern anderer Hersteller

Ihre bestehende Steigleiter hat keinen oder nur einen unzureichenden Rückenschutz? Wir rüsten Aftermarket nach – fabrikatneutral, ohne Austausch der ganzen Leiter, mit dokumentierter Abnahme.

  • Aufmaß und Zustandsbewertung

    Holmprofil, Wandabstand, Höhenverlauf und Ausstiegssituation werden bewertet.

  • Systemwahl nach Höhenprofil

    Fallschutzschiene oder Seilsystem – abgestimmt auf Steighöhe und Einbausituation.

  • Normkonform nachgerüstet

    Abgestimmt auf DIN 18799-3:2021 und DIN EN ISO 14122-4 – auch für Bestandsanlagen.

  • Inbetriebnahme mit Prüfbericht

    Abnahme dokumentiert – Ihre Nachrüstung ist revisionssicher übergeben.

Mehrzügige Steigleiter mit Rückenschutz und Ruhepodesten an einer Gebäudefassade

beliebige Marken  Nachrüstung auf Bestandsanlagen aller Fabrikate

Regelwerk

Fallschutz ab 3 m – was schreibt die Norm vor?

Die DGUV 208-032 fordert ab rund 3 m Fallhöhe eine Rückfallschutzhilfe. Oberhalb von 10 m genügt Rückenschutz allein nicht mehr – dann fordert die DGUV Information 208-032 eine Steigschutzeinrichtung. Unsere Empfehlung folgt dieser Logik – Rückenschutz bis 10 m, Fallschutzschiene oder Seilsystem darüber.

Merkmal Fallschutzschiene (EN 353-1) Seilsystem (EN 353-2)
FührungStarre Schiene durchgehend am HolmStahldrahtseil zwischen Kopf- und Fußpunkt
SteigschutzeinheitGleiter mit Fallbremse, festverbundenVerschieber mit Bremsfunktion am Seil
Empfohlener BereichInsbesondere oberhalb 10 mOberhalb 10 m, flexible Trassen
Material Schiene / SeilAluminium oder Stahl feuerverzinktVerzinktes Drahtseil mit Spannschloss
PlatzbedarfGering – flächig auf dem HolmMinimal – Spannlinie entlang des Holms
NachrüstungMöglich bei geeignetem HolmprofilBesonders einfach zu montieren
Feuerverzinkte Steigleiter mit Rückenschutz an einer Wand

Normdetails lesen Sie in unserer Übersicht zur DIN EN ISO 14122-4 und zur DGUV 208-032.

Elektrisch trennend? Dann GFK – Details unter Glasfaser (GFK).

Aus einer Hand

Leiter, Fallschutz, Montage und Prüfung – ein Ansprechpartner

  1. 1
    Beratung & Gefährdungsbeurteilung

    Wir bewerten Steighöhe, Aufstiegsfrequenz und Umfeld – und wählen Rückenschutz oder Steigschutz.

  2. 2
    Konfiguration & Angebot in 24 h

    Zeichnung, Werkstoffplan und Festpreis – inklusive DoC-Angaben.

  3. 3
    Fertigung & Export weltweit

    Produktionsfenster 15–25 Werktage, exportgerechte Verpackung in über 50 Länder.

  4. 4
    Montage, Abnahme & Prüfbuch

    Auf Wunsch Anleitung und Fernsupport für die Montage durch Ihr Team, Abnahme mit Prüfbericht und laufende Prüfung.

Einzügige Steigleiter mit Rückenschutz, oben gesicherter Ausstieg mit Geländer

Dokumentation & Projekte

500+ Projekte in 50+ Ländern – jede Lieferung mit Nachweisen

  • DoC & Prüfbericht inklusive

    Konformitätserklärung und Abnahmebericht liegen jeder Lieferung bei – auch bei Nachrüstsätzen.

  • Werkstoffzeugnis MTC (EN 10204 3.1)

    Für Q235B, V2A (1.4301), V4A (1.4571) und Aluminiumkomponenten.

  • Werkpreis direkt ab Fertigung

    Ohne Händleraufschlag – transparent kalkuliert in Ihrem Angebot.

Gestanzte Holme und Rundrohr-Sprossen für Steigleiter in der Vorfertigung
Zweizügige Steigleiter mit Zwischenpodest und Rückenschutz an einer Industriefassade
Gebündelte Holme mit Schutzkorb-Bügeln im Werk
Steigleiter mit Ausstiegsplattform, Geländer und Rückenschutz
Aufstiegsleitern mit Rückenschutz an einem Behälterfeld

Behälterfeld, Wasseraufbereitung

Steigleitern mit Rückenschutz und Ausstiegssicherung – inklusive DoC und Prüfbericht.

Mit Ausstiegssicherung
Einzügige Steigleitern mit orangefarbenem Rückenschutz an zylindrischen Lagertanks

Silozelle, Zementwerk

Nachrüstung von 8 Bestandsleitern mit Fallschutzschiene – fabrikatneutral umgesetzt.

8 Nachrüstungen

Export weltweit seit 2004

Mehr als 500 Projekte in über 50 Ländern – Steigleitern mit Fallschutz von einem einzigen Werk aus geplant, gefertigt und dokumentiert.

Antwort innerhalb von 24 h werktags

Angebot in 24 h anfordern

Beschreiben Sie Ihr Vorhaben mit Steighöhe und Neu- beziehungsweise Nachrüstung – wir empfehlen Rückenschutz oder Steigschutz und kalkulieren den Werkpreis.

Weitere Angaben – optional

Antwort innerhalb von 24 h werktags · Wir verwenden Ihre Daten ausschließlich zur Angebotserstellung (DSGVO). Details: Datenschutzerklärung

Häufige Fragen

Fragen zu Fallschutz an Steigleitern

Rückenschutz oder Steigschutz – was passt zu meiner Leiter?
Bis etwa 10 m genügt in der Regel ein Rückenschutz aus Holm oder Käfig – er ist der kostengünstige Standard. Oberhalb von 10 m genügt Rückenschutz allein nicht mehr – dann fordert die DGUV Information 208-032 eine Steigschutzeinrichtung, also Fallschutzschiene oder Seilsystem. Wir prüfen Ihre Steighöhe und Aufstiegsfrequenz und empfehlen den normkonformen Weg.
Ab welcher Höhe braucht eine Steigleiter einen Fallschutz?
Nach DGUV 208-032 ist ab einer Fallhöhe von etwa 3 m eine Rückfallschutzhilfe erforderlich. Oberhalb von 10 m genügt Rückenschutz allein nicht mehr – dann fordert die DGUV Information 208-032 eine Steigschutzeinrichtung (mitlaufendes Auffanggerät, EN 353-1). Maßgeblich bleibt immer Ihre örtliche Gefährdungsbeurteilung.
Kann man eine bestehende Steigleiter mit Fallschutz nachrüsten?
Ja. Wir rüsten Bestandsanlagen beliebiger Hersteller nach – mit Rückenschutzbügel, Fallschutzschiene oder Seilsystem inklusive Ausstiegssicherung. Geprüft werden Wandabstand, Holmprofil und Höhenverlauf. Die Nachrüstung erfolgt abgestimmt auf DIN 18799-3:2021 und DIN EN ISO 14122-4.
Welche Dokumente liefert Dengtai mit jeder Fallschutz-Steigleiter?
Jeder Auftrag enthält die Erklärung zur Konformität (DoC), das Werkstoffzeugnis MTC nach EN 10204 3.1 und den Prüfbericht zur Abnahme – ohne Aufpreis. Damit ist die Prüfpflicht dokumentiert und Ihre Anlage revisionssicher übergeben.
Wer montiert Leiter und Fallschutzsystem?
Die Montage übernimmt Ihr Team oder ein lokaler Fachbetrieb. Leiter und Fallschutzsystem kommen als verschraubte Module mit Aufstell- und Bohrplänen; die Schiene ist werkseitig am Holm vormontiert, sodass bauseits nur noch Segmente gefügt werden. Unser Fernsupport beantwortet Fragen beim Aufbau. Wandtyp und Halterpositionen klären wir vorher in der Zeichnungsprüfung.
Wie lange dauern Fertigung und Versand einer Steigleiter mit Fallschutz?
Sie erhalten das Angebot innerhalb von 24 Stunden. Die Produktion dauert 15–25 Werktage ab freigegebener Zeichnung, inklusive Endkontrolle und Exportverpackung. Der Versand erfolgt als EXW, FOB oder CIF; Unterlagen wie DoC und Prüfbericht liegen der Sendung bei. Je früher Sie die Zeichnung freigeben, desto früher startet die Fertigung.
Fallschutzschiene oder Seilsystem – was ist der Unterschied?
Die Fallschutzschiene nach EN 353-1 ist eine starre, durchgehende Führung am Holm mit festverbundenem Gleiter – vor allem oberhalb von 10 m gefragt. Das Seilsystem nach EN 353-2 spannt ein Stahldrahtseil zwischen Kopf- und Fußpunkt, passt in enge Trassen und lässt sich besonders einfach nachrüsten. Welches System zu Ihrer Anlage passt, empfehlen wir in der Zeichnungsprüfung.
Brauchen unsere Mitarbeiter für den Fallschutz eine persönliche Schutzausrüstung?
Beim geführten Fallschutzsystem ja: Nutzer arbeiten mit Auffanggurt und Verbinder, die Steigschutzeinheit läuft als Gleiter in der Schiene beziehungsweise als Verschieber am Seil und fängt einen Sturz auf. Beim Rückenschutz unter 10 m ist keine persönliche Ausrüstung nötig, beide Hände bleiben frei. Das passende System legen wir gemeinsam in der Zeichnungsprüfung fest.
Wie oft muss das Fallschutzsystem geprüft werden?
Das Fallschutzsystem gehört zur wiederkehrenden Prüfung der Anlage – mindestens jährlich durch eine befähigte Person nach TRBS 1203, nach Sturz oder Anprall zusätzlich sofort. Dengtai liefert die Prüfvorlagen und unterstützt aus der Ferne bei Bewertung und Dokumentation. So bleibt die Schiene einsatzfähig und nachweisbar. Fordern Sie die Vorlagen mit der Bestellung an.

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